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Kolumbien – im Urwald der Rebellen

KolumbienKolumbien ist als Naturparadies nahezu unbekannt. Guerillakriege lähmten das Land und die Kämpfer diverser Rebellengruppen waren Jahrzehntelang Herrscher der großen Nationalparks, dort lagen gut versteckt in der Wildnis ihre geheimen Basisstationen. Die Guerilleros verbreiteten Angst und Schrecken, aber sie verhinderten auch die Verbreitung von Siedlungen und letztlich das Abholzen der letzten unberührten Regenwälder.

Erst jetzt, nach Abschluss des historischen Friedensabkommens öffnet sich der Vorhang zu einem sagenhaften Naturschauspiel. Kolumbiens Natur hat alles und noch mehr zu bieten, schneebedeckte Berge und Gletscher, unberührte Regenwälder, geheimnisvolle Tafelberge, tosende Wasserfälle, Sümpfe, Savannen, einsame Küsten und eine Tierwelt von schwindelerregender Vielfalt. 2 Naturfilme à 50 Minuten,  eine Koproduktion von ORF, ORF Enterprise, ARTE GEIE, Doclights GmbH/NDR und Cosmos Factory GmbH, Regie: Harald Pokieser, Fertigstellung: August 2021


“Heimatleuchten”: Das Marchfeld

P1080616Wien, seine Donau und den Wienerwald kennt die ganze Welt. Die erstaunliche Landschaft, die gleich im Osten an das alte Wien anschließt, kennt niemand: das Marchfeld. Der 45 Minuten-Film für die Sendereihe „Heimatleuchten“ von SERVUS TV beleuchtet das Leben der Menschen in dieser von Licht, Himmel und Horizont geprägten Landschaft. Man begegnet der einzigen Marchfelder Volkstanzgruppe, einem Fertigrasenproduzenten, einer Trachtenschneiderin, Spargel- und Knoblauch-Biobauern, den gefiederten Patienten der Greifvogelstation in Haringsee, einem Gurkenflieger und den enthusiastischen Eisenbahnfans, die im Heizhaus Strasshof historische Züge restaurieren. Kamera: Mike Fried/Klaus Achter, Ton und Technik: Hermann Winklhofer. Buch und Regie: Manfred Christ. Erstausstrahlung: 2020


Silver Screens in Kalifornien

Unbenannt-1Im Mai 2019 haben es in Kalifornien zwei unserer Filme ins Finale des US International Film and Video Festivals geschafft und wurden mit „Silver Screen Awards“ ausgezeichnet: Manfred Christs “The Sun – Inferno in the Sky” und “The Moon – Our Gateway to the Universe”. Das renommierte Festival besteht seit 1967. Die beiden Dokumentationen entstanden im Auftrag von Terra Mater Factual studios.


West-Pannonien: das unentdeckte Land

P1080287Die Naturschutzgebiete und Nationalparke West-Ungarns und des Burgenlandes – vereinigt im „Pannonian Nature Network“. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung entsteht ein Film, der die vielen, in Schutzgebieten bewahrten west-pannonischen Kostbarkeiten der Natur in ihrer Gesamtheit präsentiert: vom Nationalpark Neusiedlersee bis zum Nationalpark Örség, von der Mur an der ungarischen-kroatischen Grenze bis zu den Feuchtwiesen der Lafnitz. Es sind wunderbare, leider viel zu wenig bekannte Naturlandschaften - die meisten weniger als drei Autofahrstunden von Wien entfernt. Was sie darüber hinaus verbindet: Ruhe und Beschaulichkeit. Kamera: Mike Fried, Ton und Technik: Hermann Winklhofer. Fertigstellung: Ende 2019.


Gold, Silber und Bronze in New York City

Bei den New York Festivals Television & Film Awards entscheiden jedes Jahr mehr als 200 Jury-Mitglieder über Einreichungen aus fünfzig Ländern. 2019 sind drei unserer Dokumentationen ausgezeichnet worden:

The Moon – Our Gateway to the Universe“ von Manfred Christ hat in der Kategorie „Science & Technology“ eine Gold World Medal gewonnen.

In der Kategorie „Nature & Wildlife“ hat Harald Pokiesers „Wild Uganda“ eine Silver World Medal gewonnen und sein in Indien gedrehter Film „The Leopard Rocks“ eine Bronze World Medal. Alle drei Filme wurden im Auftrag von Terra Mater Factual Studios hergestellt.


15 Jahre SozialMarie – Preis für soziale Innovation

ZESeI-wgEin Buchklub in Bratislava, Integration durch Lehre, Apotheker, die sich in Gebärdensprache verständigen können – das sind nur einige wenige Beispiele für außergewöhnliche Sozialprojekte, die in den vergangenen 15 Jahren von SozialMarie durch eine Jury ausgewählt und ausgezeichnet wurden.
Katalin Hanappi, die Regisseurin des Kurzfilms, erzählt die Geschichte von SozialMarie über Menschenbegegnungen. Drei ausgewählte Projekte wurden spürbar gemacht werden. Neben der finanziellen Anerkennung bietet SozialMarie vor allem eine öffentliche Bühne für all jene, die mit neuen Denkansätzen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben – nicht nur in Österreich, sondern auch in Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Deutschland, Polen und Kroatien. Trägerin des Preises ist die in Wien beheimatete Unruhe Privatstiftung. Gedreht wurde in Wien und in Bratislava. Kamera: Mike Fried, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Jörg Achatz.


Adieu, Toni Spira

Cosmos Factory, Sept. 1998 (Links: Dinah Czezik-Müller/Regieassistenz, rechts: Angela Kauf/Cutterin)

Elizabeth „Toni“ Spira ist tot. Wir haben von 1998 bis 2006 ihre Sendereihe „Alltagsgeschichte“ produziert, 1997 mit ihr die Serie „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ entwickelt und bis 2007 auch produziert. Das Konzept dafür wurde dem ORF im März 1997 unter dem Arbeitstitel „Alltagsgeschichte Heiratssachen“ vorgeschlagen. Im Juli desselben Jahres fand bereits die Premiere statt. Toni war eine scharfsinnige Frau mit einem detektivischen Interesse für bemerkenswerte soziale Umstände. Auch wenn viele anderes behaupten: Sie schützte die Protagonisten ihrer Filme vor sich selbst. Allzu bloßstellende, besonders peinliche oder arg freizügige Szenen wurden ausgesiebt und gingen nie auf Sendung. Mit skurrilen Äußerungen und skurrilen Persönlichkeiten hatte sie dennoch ihre reine Freude. Toni hatte ihre Eigenheiten, setzte ihren Kopf durch und sie wusste, was sie wert war. Ihre Interviewtechnik war Kunsthandwerk vom Feinsten. Es war uns eine Ehre!


Abenteuer Tanganjika-See

_CBC3554 Heinz BüscherEs mag wie ein Klischee klingen, aber einige Flecken Afrikas warten noch immer auf ihre Entdeckung.

Harald Pokieser hat einen dieser Flecken für ein neues Projekt der Cosmos Factory erkundet, den Süden des Tanganjika-Sees in Sambia.

Und er traf dort auf eine Legende, den Schweizer Buntbarsch-Forscher Heinz Büscher, der seit bald fünfzig Jahren wie ein Nomade die Ufer entlang fährt, um unter Wasser zu filmen und neue Arten zu entdecken. Der Ort der Begegnung, der Nsumbu-Nationalpark, kaum besucht, aber umso schöner, wird einer der Höhepunkte der Dokumentation „Das Meer im Herzen Afrikas“.


Historische Collage: Nationalpark Donau-Auen

Rettet die AuDer Nationalpark Donau-Auen hat eine neue Direktorin. Am 15. Februar 2019 übergab der scheidende Direktor Carl Manzano, der den Nationalpark mehr als 22 Jahre lang geführt hat, sein Amt an Edith Klauser. Zum feierlichen Anlass wurde den Gästen unter anderem eine historische Filmcollage präsentiert – Augenblicke aus der aktuellen Berichterstattung des ORF, beginnend mit dem Kampf um die Wiener Lobau Anfang der 1970er-Jahre, über die Au-Besetzung 1984 bis hinein in unsere Tage. Der Film zeigt auf, wie viel in all den Jahren geschehen ist, wie groß auch die gesellschaftliche Bedeutung des Nationalparks ist und wie viele Meilensteine in Carl Manzanos Ära gesetzt wurden. Gestaltung des filmhistorischen Mosaiks: Manfred Christ,Schnitt: Jörg Achatz.


ORF-Vorbild Alfred Payrleitner gestorben

Porträt Begräbnis 17 April 2018Alfred Payrleitner hörte gut zu, sah einen forschend und bestimmt an, schmunzelte eventuell, fragte „Kann ich Ihnen vertrauen?“ und auf ein selbstbewusstes Nicken hin ließ er einen mehr oder weniger gewähren – egal, ob es sich nun um eine Hauptabend-Dokumentation handelte oder um eine ganze Sendereihe, wie „Treffpunkt Natur“, mit der Zoodirektor Helmut Pechlaner österreichweit bekannt wurde, oder auch um Dienstreisen zu Naturfilmfestivals oder um die Idee, im ORF erstmals Tierfilmer-Workshops zu veranstalten.

Und selbstverständlich konnte sich „der Chef“ voll und ganz auf einen verlassen. Ein solcher Vertrauensvorschuss verpflichtete zu bedingungsloser Höchstleistung. Alfred Payrleitner war Leiter der Hauptabteilung „Wissenschaft und Bildung“ zu einer Zeit, als Harald Pokieser und ich uns im ORF die ersten Sporen verdienten und schließlich sogar durchstarteten – in einem noch kaum von Konkurrenz behelligten Österreichischen Rundfunk.

Payrleitner war umfassend gebildet und immer danach trachtend, die Welt besser zu verstehen. Er hatte exzellentes journalistisches Gespür, den berühmten „Riecher“ für die „gute Story“ und darüber hinaus die Fähigkeit zu klugen Analysen. Beim letzten, wirklich ausführlichen Wiedersehen, es mag vor zehn Jahren gewesen sein, anlässlich einer Einladung zum Dinner in seinem Haus, drückte er mir zum Abschied sein Buch „Österreicher und Tschechen. Alter Streit und neue Hoffnung“ in die Hand und schrieb eine Widmung hinein: „Zum Weitertragen der Fackel …“. Keine Sorge, das tun wir, Chef! Hochachtungsvoll, Manfred