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Mit Heinz Büscher am Tanganjikasee

_TAN9502Dreharbeiten für „Lake Tanganyika – Africa’s Blue Heart“. Von links: Kameramann Christian Stolz, Regisseur Harald Pokieser, der legendäre Forscher Heinz Büscher und Michael Müllner, verantwortlich für Technik und Ton. Heinz Büscher ist der weltweit führende Spezialist für die Fischfamilie der Buntbarsche im Tanganjikasee. Diese Fische und ihre stammesgeschichtliche Entwicklung gelten als Modell für die Erklärung, wie es dazu kommt, dass sich in einem Lebensraum neue Arten herausbilden. Büscher hat mehr als 80 Publikationen verfasst und 16 neue Fischarten entdeckt. Seit 50 Jahren bereist er den Tanganjikasee. Harald Pokieser: „Der alte Knabe (79) taucht täglich 25 Meter tief und filmt für uns. Ein überaus witziger und hilfsbereiter Mann!“ Die Dokumentation ist eine Koproduktion von ORF Universum, ORF Enterprise, ZDF-ARTE, Cosmos Factory und EIKON Media.


Übel gelaunte Waldelefanten

GorillasHarald Pokieser und sein Kamerateam halten sich bis Mitte Juni in Gabun auf, im Nationalpark Loango an der Atlantikküste, rund 300 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Libreville. Das Thema der Produktion, die im Auftrag von Terra Mater Factual Studios, NDR Naturfilm und National Geographic International hergestellt wird: Flachlandgorillas. Harald Pokieser: „Es ist wild und heiß, Lagunen, Regenwald, Sümpfe, 200 Kilometer Atlantikstrand. Wir sind die einzigen Ausländer im Nationalpark – abgesehen vom Team der Forscher um Martha Robbins vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von einem Franzosen, der eine kleine Lodge leitet und sehnsüchtig auf das Ende des Lockdowns wartet.“

Das Team verbringt beinahe jeden Tag bei den Flachlandgorillas und konnte bereits hervorrragende Bilder einfangen. So problemlos wie in einem europäischen Nationalpark lässt es sich hier jedoch nicht arbeiten. Pokieser: „Heute mussten wir wegen übel gelaunter Waldelefanten den Drehort zügig verlassen. Man sieht sie nicht, aber man hört sie laut brummen.“


Hugo Portisch ist gegangen – im 95. Lebensjahr

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mit Manfred Christ in der Cantine Del Vino Giá Schiavi in Venedig

Der „Doktor“ ist nicht mehr – der genaueste und scharfsinnigste Journalist, den wir je kennenlernen durften. Wir waren mit Hugo Portisch in Indien, auf den Malediven, in Venedig, in Arizona und in New York. Wir haben unsere Recherchen voller Respekt und Engagement nicht nur doppelt, sondern vierfach gecheckt – weil er uns dazu angestiftet hat.

Wir sind mit ihm am Strand gesessen, haben mit ihm in Bars verweilt, haben unter Sternen erlesene Weine getrunken, sind im Motorboot durch Venedig gekreuzt, haben einen amerikanischen Flugzeugfriedhof erkundet und sind auf den Malediven gemeinsam geschnorchelt. Der „Doktor“ war stets voller Lebensfreude, voller Interesse an allen Menschen und Dingen, beim Drehen immer ernsthaft, gespannt und konzentriert, danach voller Frohsinn, Liebenswürdigkeit und Genussfähigkeit.

pokieserportisch 1999

mit Harald Pokieser

Unsere intensive Zeit mit ihm waren die Jahre 1999 und 2000 – für die 5-teilige Fernsehreihe „Schauplätze der Zukunft“, die ab 14. März 2000 im ORF auf Sendung ging. Die Einleitung zur ersten Folge lautete: „Die Welt, um die wir uns so große Sorgen machen, ist begrenzter, als wir immer zu glauben bereit waren. Im vergangenen Jahrhundert haben wir sie mit Menschen überschwemmt, haben sie geplündert und in ein Treibhaus verwandelt. An manches, das wir damit angerichtet haben, werden wir uns gewöhnen müssen. Vieles lässt sich jedoch umkehren, verbessern und lösen – mit Erfindergeist und Entschlossenheit.“

Die Kronen-Zeitung schrieb: „Da stand er wie seinerzeit im Paris oder Prag des Jahres 1968. Diesmal erklärte uns Hugo Portisch aber nicht die Weltpolitik, sondern die Zukunft unseres Planeten. Und das war nicht minder spannend.“

Es war eine Herausforderung und ein pures Vergnügen, Herr Doktor. Wie schön, dass wir uns begegnet sind. Unser Dinner unter dem Sternenhimmel des Indischen Ozeans ist selbstverständlich unvergesslich. Und nochmals danke für das wunderbare, selbstgemachte Olivenöl. Kompliment, Manfred Christ & Harald Pokieser


Kolumbien: Felsmalereien, Frachtflugzeuge und Indianer

Kolumbien Zwischenlandung 03-2021Regisseur Harald Pokieser und sein Kamerateam sind unter allen erdenklichen Vorsichtmaßnahmen, ausgestattet mit unzähligen Masken, Schnelltests und Desinfektionsmitteln, nach Kolumbien gereist. Es galt, den letzten Drehblock für einen Zweiteiler zu absolvieren. Titel: „Kolumbien – im Urwald der Rebellen“. Zunächst filmten sie 5000 Jahre alte Felsmalereien im Norden des Amazonasgebietes, in der Serrania de la Lindosa, einer Reihe von Tafelbergen. Next stop: Indianersiedlungen am Rio Caquetá. Am Foto: eine Zwischenlandung am Weg nach Araracuara. Am 17. April 2021 sind sie wie geplant nach Wien zurückgekehrt. Der Film ist eine Koproduktion von ORF, NDR, PBS (USA), ARTE and Cosmos Factory in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise. Erstausstrahlung in der ORF-Sendereihe “Universum” am 16. (1. Teil) und 23. (2. Teil) November 2021.


Die March – ein Fluss zwischen Dürre und Flut

DJI_0182Die March ist ein unauffälliger Fluss, der gemächlich von Norden nach Süden quer durch Mitteleuropa verläuft. Erst in den letzten Kilometern vor der Mündung in die Donau, an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei, wird sie zu einem Gewässer von bemerkenswerter Persönlichkeit und überregionaler Bedeutung, ein Schwemmland mit Wiesen, Wäldern und wild verzweigten Nebenarmen. Dazu kommt, dass die March hier mitten durch eine Steppe fließt – durch eines der heißesten und niederschlagsärmsten Gebiete Mitteleuropas. Und so trifft man nur wenige Kilometer von den vor Feuchtigkeit strotzenden Auwäldern und Überschwemmungsflächen entfernt, auf trockenes Grasland und uralte Sanddünen. Buch und Regie: Manfred Christ & Tomáš Hulík, Produktion: Cosmos Factory in Zusammenarbeit mit ARTpoint s.r.o. für Terra Mater Factual Studios und rtv:


Taucheinsatz im Altausseer See

Unbenannt-2Der Altausseer See im steirischen Salzkammergut wurde aufgrund einer Initiative der Bundesforste bei einem Großeinsatz der Wasserwehren des Bezirks Liezen erstmals von Sperrmüll befreit. Die Gegenstände, die bei einer Wassertemperatur von zwölf Grad an die Oberfläche gebracht wurden, erzählen vom Alltagsleben früherer Tage. Sie waren großteils mehr als 50 Jahre alt, stammen also aus einer Zeit vor der Einführung moderner Abfallwirtschaftsgesetze – als man nicht mehr benötigten Hausrat guten Gewissens einfach in die Seen oder in versteckte Waldgräben kippte. Das Ereignis wurde unter Wasser, an Land und aus der Luft für das Wissensmagazin “Fannys Friday” auf ORF 1 (10 Minuten) und  für “Studio 2″ auf ORF 2 dokumentiert (Ausstrahlung 16. Oktober 2020). Gestaltung: Manfred Christ, Kamera: Harald Mittermüller, Thomas Kranabitl, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Alex Schönauer.


Besser jagen mit dem Klettersitz

Klettersitz_3840 x 2160 AusschnittIn alten Wäldern mit hoher Naturverjüngung können Jäger oft die erforderlichen Abschüsse nicht erfüllen, weil es am Boden viel zu wenig freie Sicht gibt. In solchen Fällen hilft ein Klettersitz: eine Plattform, mit der man wie eine Raupe auf einen Baum hinauf klettern kann. Von oben hat der Jäger dann den großen Überblick: Er kann bei der Drückjagd stehen, bei der Ansitzjagd bequem sitzen. Bernhard Funcke, Leiter des Forstbetriebes Waldviertel-Voralpen der Bundesforste, zeigt, wie man einem solchen Klettersitz draußen im Wald handhabt und worauf man unbedingt achten sollte. Länge: 13‘30 Minuten – im Auftrag der Österreichischen Bundesforste. Regie: Manfred Christ, Schnitt: Hermann Winklhofer (August 2020) LINK


Clips für Streaming-Plattform EduTube

EduTube CoverDas österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der ORF haben Ende April 2020 die Bildungsmedien-Plattform edutube gestartet. Sie bietet rund 800 journalistisch verlässlich recherchierte Kurzvideos, Dokus und Magazinbeiträge. Cosmos Factory hat zehn dieser Video-Clips gestaltet und produziert  – im Auftrag der ORF-Hauptabteilung „Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen“. Die vier bis fünf Minuten langen Clips sollen von allen Lehrern und Schülern für den digitalen Unterricht genutzt werden können. Unsere Themen reichten vom trockensten Ort der Erde über die Rückkehr der Luchse, die Entstehung von Blitzen bis zu den salzigen Lacken des Seewinkels.


NEWTON: Coronavirus – eine Bedrohung aus der Wildnis

EVN ORF ArchivDie Reportage von Harald Pokieser und Manfred Christ für das ORF-Magazin NEWTON stellt klar, was man über den Ursprung und die Entstehung des Virus bis jetzt gesichert herausfinden konnte und was getan werden muss, um die nächste Pandemie zu verhindern. In New York kommt der Veterinärmediziner Chris Walzer zu Wort, als Repräsentant der einflussreichen Wildlife Conservation Society, in Bangkok der Ethnologe Clemens Grünbühel, Südostasienexperte des Stockholm Environment Institute und in Peking Jinfeng Zhou, Generalsekretär von Chinas größter Umweltschutzorganisation. Wie das Virus von einer Fledermaus aus dem Wald in eine chinesische Stadt gelangte, dort erstmals auf einen Menschen übertragen wurde und schließlich eine Pandemie auslöste, ist eine abenteuerliche, aber auch bedenkliche Geschichte. Denn erst die Zerstörung der Lebensräume von Wildtieren und der brutale globale Handel mit ihnen hat die Entstehung und Verbreitung des Virus möglich gemacht. Schnitt: Hermann Winklhofer. Erstausstrahlung: Samstag, 23. Mai 2020, 18:05 Uhr, ORF 1 (Titel der englischen Fassung: “The Origin Story of the Coronavirus”)


Projekt Tieflandgorillas

Western Lowland GorillasNach einer langen, durch die Coronavirus-Epidemie bedingten Wartezeit, finden im Mai und Juni 2021 in den Urwäldern von Gabun endlich Dreharbeiten statt.  Kameramann Stephan Krasser, Assistent Florian Lorenz und Regisseur Harald Pokieser heften sich dort an die Fährten einer Gruppe von Westlichen Tieflandgorillas, die seit einigen Jahren vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig sozusagen Tag und Nacht beobachtet wird. Harald Pokieser: “Hätten die Wissenschaftler die scheuen Gorillas nicht an Menschen gewöhnt, hätten wir mit unseren Kameras keine Chance. Bis zu den Knien im Wasser zu arbeiten wird schwierig genug.”

Der Film ist eine Koproduktion von Terra Mater Factual Studios mit NDR Naturfilm und National Geographic International.