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Aldabra: Interview mit dem Fürsten

IMG-20221108-WA0000qaHarald Pokieser hat am entlegenen Aldabra-Atoll mitten im Indischen Ozean Albert II, den Fürsten von Monaco interviewt – als Teil einer 90 Minuten-Dokumentation über eine zweimonatige Forschungsreise.

Dahinter steht eine Initiative des Fürsten, durch Förderung der Wissenschaft zur Rettung der Meere beizutragen. Das Forschungsschiff kreuzt zwischen La Réunion, Mauritius und den Seychellen. An Bord sind Dutzende Wissenschaftler und Techniker, die den Zustand entfernter Meeresschutzgebiete überprüfen, den Zustand wesentlicher Korallenriffe dokumentieren und ein Auge auf die Bestände der Wale, Haie und Rochen werfen.

Auftraggeber der Dokumentation ist die Münchner Autentic GmbH, in Zusammenarbeit mit Monte-Carlo Riviera TV (MCRTV) – Monacos brandneue, 2023 erstmals auf Sendung gehende, staatliche Fernsehstation.


Tanganjikasee auf ARTE

IMG_20190228_112313Die 90 Minuten-Fassung der Dokumentation von Harald Pokieser wird auf ARTE am 23. Dezember um 15.15 Uhr ausgestrahlt.

Katalin Hanappis zweiteilige Reportage (2 x 45 Minuten) zum selben Thema geht am 13. Jänner 2023 um 15.50 und um 17.50 Uhr erstmals auf Sendung. In der französischen Version um 17.00 und um 19.00 Uhr.


Kolumbien: Gold Trophy

p21767974_b_h8_acTeil 1 (“Two Rivers”) von Harald Pokiesers Kolumbien-Zweiteiler gewann im Juni 2022 bei den 11th Deauville Green Awards an der französischen Kanalküste im Wettbewerb für Groß-Dokumentationen in der Kategorie “Seas, oceans and water environments” die Gold Trophy (“trophée or”).

Das Festival in Deauville widmet sich Filmen mit Blick auf Ökologie und soziale Verantwortung. Jedes Jahr werden für die Wettbewerbe Werbespots, Bildungsfilme und Groß-Dokumentationen an die 500 Produktionen eingereicht.

“Kolumbien – das Entfesselte Paradies (Teil 1: Zwei Flüsse)  wurde am 26. November 2021 in der ORF-Reihe “Universum” zum ersten Mal ausgestrahlt. Unter dem Titel “Colombia – wild and free” hatte es in den USA am 18. Mai 2022 auf KPBS TV Premiere.


Tanganjikasee: Vorpremiere und Premiere

TanganjikaseeAm 20. Mai 2022 fand an der Universität Graz die Vorpremiere zu Harald Pokiesers in Corona-Zeiten schwer erkämpfter internationaler  Dokumentation über den afrikanischen Tanganjikasee statt. Wissenschaftler des Instituts für Biologie waren an der Entstehung des Films wesentlich beteiligt – als Ratgeber, als Protagonisten und als lokale Pfadfinder. Am Dienstag, den 24.  Mai hatte “Tanganjikasee – das blaue Herz Afrikas” schließlich in der ORF-Reihe “Universum” Premiere. Der Film ist eine Koproduktion von ORF Universum, ORF Enterprise, ZDF-ARTE, Cosmos Factory und EIKON Media.


Tanganjikasee: der Unterwasser-Trip

DCIM100GOPROGOPR0234.JPGNovember 2021: Drei Wochen Unterwasser-Dreharbeiten mit dem portugiesischen Kameramann Nuno Sá – einer der besten seiner Zunft. Nuno hat für Cosmos Factory bereits mit Unterwasser-Aufnahmen für den Kolumbien-Zweiteiler brilliert. Im Anschluss daran war er für BBC, Disney und Netflix unterwegs.

Im Team mit dabei war der in der Schweiz lebende Veteran Heinz Büscher, der den See und seine zahllosen Fischarten wie kein anderer kennt. Und aus Österreich Christian Sturmbauer, Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie am Institut für Zoologie der Universität Graz. Sturmbauer wurde von seinem Fachkollegen Lukas Zangl begleitet. Die Grazer forschen schon seit zwanzig Jahren am Tanganjikasee. Spezialgebiet: Evolutionsgenetik maulbrütender Buntbarsche der Gattung Tropheus.

Die Produktion wurde im Mai 2022 fertiggestellt. Die Erstausstrahlung in der ORF-Sendereihe “Universum” fand am 24. Mai 2022 statt (Regie: Harald Pokieser). Der Reportage-Zweiteiler für ARTE wird von Katalin Hanappi gestaltet.


Carbotopia: Wasserstoff ohne Nebenwirkungen

Wasserstoff 01Mit einer neuen Technologie aus Österreich kann Wasserstoff aus Erdgas gewonnen werden, ohne dass dabei die Treibhausgase CO2 oder Wasserdampf freigesetzt werden.

Entwickelt wurde das Verfahren vom Verein Carbotopia, hinter dem eine Gruppe hochqualifizierter Physiker und Chemiker steckt.

Der Kurzfilm darüber entstand in Zusammenarbeit mit Harald Mittermüller Filmproduktion. Er wurde im November 2021 bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow gezeigt.


Mit Heinz Büscher am Tanganjikasee

_TAN9502Dreharbeiten für „Lake Tanganyika – Africa’s Blue Heart“. Von links: Kameramann Christian Stolz, Regisseur Harald Pokieser, der legendäre Forscher Heinz Büscher und Michael Müllner, verantwortlich für Technik und Ton. Heinz Büscher ist der weltweit führende Spezialist für die Fischfamilie der Buntbarsche im Tanganjikasee. Diese Fische und ihre stammesgeschichtliche Entwicklung gelten als Modell für die Erklärung, wie es dazu kommt, dass sich in einem Lebensraum neue Arten herausbilden. Büscher hat mehr als 80 Publikationen verfasst und 16 neue Fischarten entdeckt. Seit 50 Jahren bereist er den Tanganjikasee. Harald Pokieser: „Der alte Knabe (79) taucht täglich 25 Meter tief und filmt für uns. Ein überaus witziger und hilfsbereiter Mann!“ Die Dokumentation ist eine Koproduktion von ORF Universum, ORF Enterprise, ZDF-ARTE, Cosmos Factory und EIKON Media.


Übel gelaunte Waldelefanten

GorillasHarald Pokieser und sein Kamerateam reisten im Mai/Juni 2021 erstmals nach Gabun – in den Nationalpark Loango an der Atlantikküste, rund 300 Kilometer von der Hauptstadt Libreville entfernt . Das Thema der Produktion, die im Auftrag von Terra Mater Factual Studios, NDR Naturfilm und National Geographic International hergestellt wird: Flachlandgorillas. Harald Pokieser: „Es ist wild und heiß, Lagunen, Regenwald, Sümpfe, 200 Kilometer Atlantikstrand. Wir sind die einzigen Ausländer im Nationalpark – abgesehen vom Team der Forscher um Martha Robbins vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von einem Franzosen, der eine kleine Lodge leitet und sehnsüchtig auf das Ende des Lockdowns wartet.“

Das Team verbrachte beinahe jeden Tag bei den Gorillas und konnte hervorrragende Bilder einfangen. So problemlos wie in einem europäischen Nationalpark ließ es sich hier jedoch nicht arbeiten. Pokieser: „Heute mussten wir wegen übel gelaunter Waldelefanten den Drehort zügig verlassen. Man sieht sie nicht, aber man hört sie laut brummen.“


Hugo Portisch ist gegangen – im 95. Lebensjahr

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mit Manfred Christ in der Cantine Del Vino Giá Schiavi in Venedig

Der „Doktor“ ist nicht mehr – der genaueste und scharfsinnigste Journalist, den wir je kennenlernen durften. Wir waren mit Hugo Portisch in Indien, auf den Malediven, in Venedig, in Arizona und in New York. Wir haben unsere Recherchen voller Respekt und Engagement nicht nur doppelt, sondern vierfach gecheckt – weil er uns dazu angestiftet hat.

Wir sind mit ihm am Strand gesessen, haben mit ihm in Bars verweilt, haben unter Sternen erlesene Weine getrunken, sind im Motorboot durch Venedig gekreuzt, haben einen amerikanischen Flugzeugfriedhof erkundet und sind auf den Malediven gemeinsam geschnorchelt. Der „Doktor“ war stets voller Lebensfreude, voller Interesse an allen Menschen und Dingen, beim Drehen immer ernsthaft, gespannt und konzentriert, danach voller Frohsinn, Liebenswürdigkeit und Genussfähigkeit.

pokieserportisch 1999

mit Harald Pokieser

Unsere intensive Zeit mit ihm waren die Jahre 1999 und 2000 – für die 5-teilige Fernsehreihe „Schauplätze der Zukunft“, die ab 14. März 2000 im ORF auf Sendung ging. Die Einleitung zur ersten Folge lautete: „Die Welt, um die wir uns so große Sorgen machen, ist begrenzter, als wir immer zu glauben bereit waren. Im vergangenen Jahrhundert haben wir sie mit Menschen überschwemmt, haben sie geplündert und in ein Treibhaus verwandelt. An manches, das wir damit angerichtet haben, werden wir uns gewöhnen müssen. Vieles lässt sich jedoch umkehren, verbessern und lösen – mit Erfindergeist und Entschlossenheit.“

Die Kronen-Zeitung schrieb: „Da stand er wie seinerzeit im Paris oder Prag des Jahres 1968. Diesmal erklärte uns Hugo Portisch aber nicht die Weltpolitik, sondern die Zukunft unseres Planeten. Und das war nicht minder spannend.“

Es war eine Herausforderung und ein pures Vergnügen, Herr Doktor. Wie schön, dass wir uns begegnet sind. Unser Dinner unter dem Sternenhimmel des Indischen Ozeans ist selbstverständlich unvergesslich. Und nochmals danke für das wunderbare, selbstgemachte Olivenöl. Kompliment, Manfred Christ & Harald Pokieser


Kolumbien: Felsmalereien, Frachtflugzeuge und Indianer

Kolumbien Zwischenlandung 03-2021Regisseur Harald Pokieser und sein Kamerateam sind unter allen erdenklichen Vorsichtmaßnahmen, ausgestattet mit unzähligen Masken, Schnelltests und Desinfektionsmitteln, nach Kolumbien gereist. Es galt, den letzten Drehblock für einen Zweiteiler zu absolvieren. Titel: „Kolumbien – im Urwald der Rebellen“. Zunächst filmten sie 5000 Jahre alte Felsmalereien im Norden des Amazonasgebietes, in der Serrania de la Lindosa, einer Reihe von Tafelbergen. Next stop: Indianersiedlungen am Rio Caquetá. Am Foto: eine Zwischenlandung am Weg nach Araracuara. Am 17. April 2021 sind sie wie geplant nach Wien zurückgekehrt. Der Film ist eine Koproduktion von ORF, NDR, PBS (USA), ARTE and Cosmos Factory in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise. Erstausstrahlung in der ORF-Sendereihe “Universum” am 16. (1. Teil, Marktanteil 21 %) und 23. (2. Teil) November 2021. Im NDR in der Reihe “Expeditionen ins Tierreich am Mittwoch, 23. März 2022, um 20:15 und um 21:00 Uhr.