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Premiere „Wildes Uganda“: 13. Juni in „Terra Mater“

_CBC5883In Uganda vereint sich der ganze Zauber des östlichen Afrikas. Es gibt Savannen, Papyrus-Sümpfe, Buschland und Regenwälder. Harald Pokieser ist es gelungen, für diese Dokumentation zwei außergewöhnliche, nie zuvor gefilmte Ereignisse festzuhalten: Die Berggorillas des Bwindi Nationalpark sind die einzigen Bergorillas, die bis zu fünfzehn Meter hoch in die Baumkronen klettern, um dort reife Früchte zu fressen. Das zweite Ereignis betrifft die legendären Höhlenelefanten des Mount Elgon. Mit Hilfe einer neu entwickelten Kamera ist es gelungen, die grauen Riesen tief drinnen in den Höhlen hochauflösend in 4K zu filmen. „Wildes Uganda“, SERVUS TV, 13. Juni 2018, 20.15 Uhr in „Terra Mater“.


ORF-Vorbild Alfred Payrleitner gestorben

Porträt Begräbnis 17 April 2018Alfred Payrleitner hörte gut zu, sah einen forschend und bestimmt an, schmunzelte eventuell, fragte „Kann ich Ihnen vertrauen?“ und auf ein selbstbewusstes Nicken hin ließ er einen mehr oder weniger gewähren – egal, ob es sich nun um eine Hauptabend-Dokumentation handelte oder um eine ganze Sendereihe, wie „Treffpunkt Natur“, mit der Zoodirektor Helmut Pechlaner österreichweit bekannt wurde, oder auch um Dienstreisen zu Naturfilmfestivals oder um die Idee, im ORF erstmals Tierfilmer-Workshops zu veranstalten.

Und selbstverständlich konnte sich „der Chef“ voll und ganz auf einen verlassen. Ein solcher Vertrauensvorschuss verpflichtete zu bedingungsloser Höchstleistung. Alfred Payrleitner war Leiter der Hauptabteilung „Wissenschaft und Bildung“ zu einer Zeit, als Harald Pokieser und ich uns im ORF die ersten Sporen verdienten und schließlich sogar durchstarteten – in einem noch kaum von Konkurrenz behelligten Österreichischen Rundfunk.

Payrleitner war umfassend gebildet und immer danach trachtend, die Welt besser zu verstehen. Er hatte exzellentes journalistisches Gespür, den berühmten „Riecher“ für die „gute Story“ und darüber hinaus die Fähigkeit zu klugen Analysen. Beim letzten, wirklich ausführlichen Wiedersehen, es mag vor zehn Jahren gewesen sein, anlässlich einer Einladung zum Dinner in seinem Haus, drückte er mir zum Abschied sein Buch „Österreicher und Tschechen. Alter Streit und neue Hoffnung“ in die Hand und schrieb eine Widmung hinein: „Zum Weitertragen der Fackel …“. Keine Sorge, das tun wir, Chef! Hochachtungsvoll, Manfred


Wildlife und Wald live: der neue Video Channel der Bundesforste

HaselmäuseDie Österreichischen Bundesforste gewähren seit Ende 2017 in einem YouTube-Channel Einblick in den Alltag ihrer Mitarbeiter, der inmitten unserer Wälder, Berge, Seen, Wiesen und in direkter Nähe zu Wildtieren stattfindet. Das Konzept und die Machart wurden in Zusammenarbeit mit Cosmos Factory entwickelt. Das Besondere daran: Die Förster, Berufsjäger, Biologen und Naturführer filmen selbst – mit ihren persönlichen Smartphones und Fotokameras. „Sie sehen, was die meisten Waldbesucher nicht sehen, und das wollen wir allen Naturinteressierten zugänglich machen“, meint Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager. Manfred Christ hat den Mitarbeitern in Workshops grundsätzliche Regeln des Filmemachens vermittelt und schneidert aus dem in der Folge entstandenen Material 40 bis 90 Sekunden lange Clips, die ebenso authentisch wirken, wie sie entstanden sind – in Forstrevieren in ganz Österreich: YOUTUBE


Mehr als 1 Million YouTube-Aufrufe für „Das Model und die Buschmänner“

Model Bushmen YouTubeEnde 2014 gestaltete Harald Pokieser für Terra Mater Factual Studios eine Dokumentation über das aus Norwegen stammende, internationale Model Alexandra Ørbeck-Nilssen. Alexandra pendelte jahrelang zwischen Paris und New York – bis sie vom Trubel der großen Städte genug hatte und nach Namibia reiste, um mit dem Volk der Buschmänner Freundschaft zu schließen.

Das „Making of“ dieses Films landete auf dem Cosmos Factory-YouTube-Channel und hat dort mittlerweile die erstaunliche Zahl von 1.078.000 Aufrufen erreicht. „The Model and the Bushmen – behind the scenes” ist fünfeinhalb Minuten lang. Unser YouTube-Channel hat derzeit etwa 2700 Abonnenten.


Leoparden in den USA

India, Rajasthan„Der Fels des Leoparden“, unsere Dokumentation aus dem indischen Rajasthan, war erstmals in Österreich kurz vor Weihnachten 2017 zu sehen.

Nun begeben sich die Leoparden auf eine Reise in die USA, wo sie im Laufe des Frühjahrs im Smithsonian Channel ausgestrahlt werden.  Der renommierte Wissenschaftssender war gemeinsam mit Terra Mater Factual Studios Koproduzent dieser Dokumentation.

Hier ein kurzer TRAILER


Der Mond – unser Tor ins All

1200px-Apollo_15_Rover,_IrwinAm 13. Dezember 2017 fand in der Sendereihe “Terra Mater” (SERVUS TV) die Erstausstrahlung der deutschen Fassung unserer Dokumentation über den Mond statt: über die Geschichte seiner Erforschung und die unglaublichen Dinge, die man in den vergangenen Jahren über ihn herausfinden konnte.

Fünf schillernde und witzige Mondforscher erster Güte aus den USA, Deutschland, Frankreich und Russland kommentieren die Ereignisse – ausgehend von der ersten Raumsonde, der es gelungen ist, am Mond aufzuschlagen, bis zur sensationellen Entdeckung, dass es da oben sogar Wasser gibt.

In Südspanien demonstriert ein Raumfahrttechniker, dass es möglich ist, aus Mondgestein mit Hilfe von Sonnenlicht Sauerstoff zu erzeugen. Auf diese Weise könnte man dauerhaft Astronauten mit Atemluft versorgen.

Zuflucht finden würden die Mondfahrer in neu entdeckten Höhlensystemen, die aus jener fernen Vergangenheit stammen, als der Mond noch vulkanisch aktiv war. In jedem Fall gilt der Mond für die Raumfahrt als Sprungbrett ins All. Die Reise zum Mars – und vielleicht auch zu den Sternen – wird dereinst hier ihren Anfang nehmen. Buch und Regie: Manfred Christ, Kamera: Klaus Achter, Schnitt: Jörg Achatz, Ton und Technik: Hermann Winklhofer, Musik: Andy Baum, Computeranimationen: Lee Niederkofler und Team/VFX. Im Auftrag von Terra Mater Factual Studios.


Brotbacken & YouTube

e1387890-9d56-4108-9763-05f064d677d9Barbara van Melle, 25 Jahre im ORF, seit 2006 Leiterin der NGO Slow Food-Wien, ist durch die Arbeit für ihr Bestseller-Buch „Der Duft von frischem Brot“ zur leidenschaftlichen Brotbäckerin geworden und hat 2016 das Brotfestival „Kruste & Krume“ ins Leben gerufen. Ende Februar 2018 eröffnet sie das  1. Wiener Brotbackstudio und wird mit uns im Laufe des Frühjahrs einen YouTube-Channel starten, um auf diese Weise den Genuss und den Wert von gutem Brot zu vermitteln. Zum einen soll damit die große, neue Nachfrage nach Wissen rund ums Brotbacken befriedigt werden, zum anderen geht es darum, Bäcker, die traditionell arbeiten, alte heimische Getreidesorten und die Produkte der kleinen, regionalen Mühlenbetriebe zu fördern.

Wir haben einen Clip zum Kruste und Krume-Festival 2016 beigesteuert, ein feines, kompaktes Porträt der Bäckerei Ströck (Regie: Katalin Hanappi) und den Promotion-Clip (Kamera: Klaus Achter) zum erfolgreichen Crowd Funding Projekt.


Die Kuffner-Sternwarte im Mondenschein

20171004_192229Am 4. Oktober 2017 fand der letzte Drehtag zu Manfred Christs Dokumentation über die Erforschung des Mondes statt – an einem beinahe magischen Ort: in einer Kuppel der 130 Jahre alten Kuffner-Sternwarte in Wien-Ottakring.

Das große, original erhaltene Linsenteleskop blickte auf den hinter Schleiern verborgenen Vollmond. Der Astronom Norbert Fiala vom „Verein Kuffner-Sternwarte“ bediente das historische Instrument mit weißen Seidenhandschuhen. Für einige kostbare Augenblicke war zu spüren, was es für ein Abenteuer es gewesen sein muss, im 19. Jahrhundert mit großen Teleskopen zu den Sternen zu blicken. Der Film entstand im Auftrag von Terra Mater Factual Studios.


Bundesforste: “Unsere Geschichte als Fernsehprotokoll”

internet1997 wurden die ehrwürdigen Österreichischen Bundesforste in eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik umgewandelt. Seitdem haben sie sich zu einem modernen Unternehmen entwickelt, dessen Aufgaben und Vorhaben weit über jene der Forstwirtschaft hinausgehen. In Schloss Eckartsau, an der Donau östlich von Wien, wurde am 11. September 2017 das 20-jährige Jubiläum der Bundesforste AG würdig gefeiert. Hauptprogrammpunkt war ein 16 Minuten-Film aus historischem Material, das Manfred Christ aus den Tiefen des ORF-Archivs ans Tageslicht befördert und vergnüglich montiert hat. Es zeigt die wechselvolle Geschichte der Bundesforste als „Fernsehprotokoll“ – von 1970 bis 2016. Grafik und Schnitt: Jörg Achatz, Farbkorrektur: Lee Niederkofler, Tonbearbeitung: Florian Deutsch.


Expedition auf den Mount Elgon

Team-Hotel am Mount Elgon

Team-Hotel am Mount Elgon

Der Mount Elgon ist ein erloschener Vulkan an der Grenze zwischen Uganda und Kenia. Ein Kamerateam unter der Leitung von Harald Pokieser war dort und im Rest Ugandas vier Wochen lang auf Expedition. Pokieser: „Wir dachten, die Gorillas in Bwindi zu filmen, wird die schwierigste Übung unseres Films sein. Falsch. Elefanten auf diesem dicht bewachsenen Berg zu filmen war noch viel anstrengender. Man schwitzt beim Auf- und Abklettern fürchterlich und nachts im Zelt friert man.“ Die Mühe hat sich ohne Zweifel gelohnt: Es ist ihnen sogar gelungen, mit automatischen 4K-Kameras Elefantenkühe und Kälber zu filmen, die nachts in Höhlen eindringen, um dort an den Wänden ihren Salzbedarf zu decken. Das Team ist Mitte September 2017 wieder nach Wien zurückgekehrt.