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Silver Screens in Kalifornien

Unbenannt-1Im Mai 2019 haben es in Kalifornien zwei unserer Filme ins Finale des US International Film and Video Festivals geschafft und wurden mit „Silver Screen Awards“ ausgezeichnet: Manfred Christs “The Sun – Inferno in the Sky” und “The Moon – Our Gateway to the Universe”. Das renommierte Festival besteht seit 1967. Die beiden Dokumentationen entstanden im Auftrag von Terra Mater Factual studios.


West-Pannonien: das unentdeckte Land

P1080287Die Naturschutzgebiete und Nationalparke West-Ungarns und des Burgenlandes – vereinigt im „Pannonian Nature Network“. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung entsteht ein Film, der die vielen, in Schutzgebieten bewahrten west-pannonischen Kostbarkeiten der Natur in ihrer Gesamtheit präsentiert: vom Nationalpark Neusiedlersee bis zum Nationalpark Örség, von der Mur an der ungarischen-kroatischen Grenze bis zu den Feuchtwiesen der Lafnitz. Es sind wunderbare, leider viel zu wenig bekannte Naturlandschaften - die meisten weniger als drei Autofahrstunden von Wien entfernt. Was sie darüber hinaus verbindet: Ruhe und Beschaulichkeit. Kamera: Mike Fried, Ton und Technik: Hermann Winklhofer. Fertigstellung: Ende 2019.


Gold, Silber und Bronze in New York City

Bei den New York Festivals Television & Film Awards entscheiden jedes Jahr mehr als 200 Jury-Mitglieder über Einreichungen aus fünfzig Ländern. 2019 sind drei unserer Dokumentationen ausgezeichnet worden:

The Moon – Our Gateway to the Universe“ von Manfred Christ hat in der Kategorie „Science & Technology“ eine Gold World Medal gewonnen.

In der Kategorie „Nature & Wildlife“ hat Harald Pokiesers „Wild Uganda“ eine Silver World Medal gewonnen und sein in Indien gedrehter Film „The Leopard Rocks“ eine Bronze World Medal. Alle drei Filme wurden im Auftrag von Terra Mater Factual Studios hergestellt.


15 Jahre SozialMarie – Preis für soziale Innovation

ZESeI-wgEin Buchklub in Bratislava, Integration durch Lehre, Apotheker, die sich in Gebärdensprache verständigen können – das sind nur einige wenige Beispiele für außergewöhnliche Sozialprojekte, die in den vergangenen 15 Jahren von SozialMarie durch eine Jury ausgewählt und ausgezeichnet wurden.
Katalin Hanappi, die Regisseurin des Kurzfilms, erzählt die Geschichte von SozialMarie über Menschenbegegnungen. Drei ausgewählte Projekte wurden spürbar gemacht werden. Neben der finanziellen Anerkennung bietet SozialMarie vor allem eine öffentliche Bühne für all jene, die mit neuen Denkansätzen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben – nicht nur in Österreich, sondern auch in Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Deutschland, Polen und Kroatien. Trägerin des Preises ist die in Wien beheimatete Unruhe Privatstiftung. Gedreht wurde in Wien und in Bratislava. Kamera: Mike Fried, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Jörg Achatz.


Adieu, Toni Spira

Cosmos Factory, Sept. 1998 (Links: Dinah Czezik-Müller/Regieassistenz, rechts: Angela Kauf/Cutterin)

Elizabeth „Toni“ Spira ist tot. Wir haben von 1998 bis 2006 ihre Sendereihe „Alltagsgeschichte“ produziert, 1997 mit ihr die Serie „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ entwickelt und bis 2007 auch produziert. Das Konzept dafür wurde dem ORF im März 1997 unter dem Arbeitstitel „Alltagsgeschichte Heiratssachen“ vorgeschlagen. Im Juli desselben Jahres fand bereits die Premiere statt. Toni war eine scharfsinnige Frau mit einem detektivischen Interesse für bemerkenswerte soziale Umstände. Auch wenn viele anderes behaupten: Sie schützte die Protagonisten ihrer Filme vor sich selbst. Allzu bloßstellende, besonders peinliche oder arg freizügige Szenen wurden ausgesiebt und gingen nie auf Sendung. Mit skurrilen Äußerungen und skurrilen Persönlichkeiten hatte sie dennoch ihre reine Freude. Toni hatte ihre Eigenheiten, setzte ihren Kopf durch und sie wusste, was sie wert war. Ihre Interviewtechnik war Kunsthandwerk vom Feinsten. Es war uns eine Ehre!


Abenteuer Tanganjika-See

_CBC3554 Heinz BüscherEs mag wie ein Klischee klingen, aber einige Flecken Afrikas warten noch immer auf ihre Entdeckung.

Harald Pokieser hat einen dieser Flecken für ein neues Projekt der Cosmos Factory erkundet, den Süden des Tanganjika-Sees in Sambia.

Und er traf dort auf eine Legende, den Schweizer Buntbarsch-Forscher Heinz Büscher, der seit bald fünfzig Jahren wie ein Nomade die Ufer entlang fährt, um unter Wasser zu filmen und neue Arten zu entdecken. Der Ort der Begegnung, der Nsumbu-Nationalpark, kaum besucht, aber umso schöner, wird einer der Höhepunkte der Dokumentation „Das Meer im Herzen Afrikas“.


Historische Collage: Nationalpark Donau-Auen

Rettet die AuDer Nationalpark Donau-Auen hat eine neue Direktorin. Am 15. Februar 2019 übergab der scheidende Direktor Carl Manzano, der den Nationalpark mehr als 22 Jahre lang geführt hat, sein Amt an Edith Klauser. Zum feierlichen Anlass wurde den Gästen unter anderem eine historische Filmcollage präsentiert – Augenblicke aus der aktuellen Berichterstattung des ORF, beginnend mit dem Kampf um die Wiener Lobau Anfang der 1970er-Jahre, über die Au-Besetzung 1984 bis hinein in unsere Tage. Der Film zeigt auf, wie viel in all den Jahren geschehen ist, wie groß auch die gesellschaftliche Bedeutung des Nationalparks ist und wie viele Meilensteine in Carl Manzanos Ära gesetzt wurden. Gestaltung des filmhistorischen Mosaiks: Manfred Christ,Schnitt: Jörg Achatz.


25 Jahre Nationalpark Neusiedlersee

Nationalpark1993 wurde der österreichische Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel gegründet. Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums hat Regisseur Manfred Christ seinen Weg von den ersten mutigen Ideen bis zum heutigen Tag in einem 16 Minuten langen Film nachgezeichnet – mit Hilfe von historischem Material aus den Tiefen des ORF-Archivs. Die Geschichte beginnt Ende der 1970er-Jahre, als sich die Rettung der „Langen Lacke“ im Seewinkel mit Hilfe des WWF zu einem medialen Großereignis entwickelt. Die seinerzeit wichtigsten Repräsentanten des Naturschutzes, der Wildbiologe Antal Festetics, der Ökologe Bernd Lötsch, der Maler Gottfried Kumpf und Nobelpreisträger Konrad Lorenz liefern dazu eine Reihe von markanten Statements. Aus einem veritablen Konflikt zwischen Naturschützern und Landwirten entsteht in der Folge ein Miteinander – das am Ende zum Nationalpark führt. Schnitt: Jörg Achatz


Brotbacken mit Kruste & Krume: der Video Channel

20180409_110611Ab 11. September 2018 online: Barbara van Melles Video-Channel für all jene Enthusiasten, die warmes, selbstgemachtes Brot und Gebäck schätzen – aufgenommen in Wiens erstem Brotbackatelier im 4. Bezirk. Van Melle ist begeisterte Brotbäckerin, Autorin und Leiterin von Slow Food Wien. Ihr kongenialer Partner ist Bäckermeister Simon Wöckl, der in seinen Wanderjahren in italienischen und isländischen Backstuben gearbeitet hat, Agrarwissenschaften studiert und ebenfalls auf altes Handwerk, regionale Rohstoffe und Qualität setzt.

Jeden Dienstag ein neues Video – auf Facebook und YouTube! Barbara und Simon zeigen die wichtigsten Handgriffe für Anfänger und Fortgeschrittene, einfache und auch ein wenig speziellere Rezepte – vom Handsemmerl bis zum Striezel. Ihr Ziel: Trost und Rat für unfall- und frustfreies, lustvolles Brotbacken in den eigenen vier Wänden. Nur für Leute mit guten Nerven zu empfehlen: die Kunst des Striezelflechtens. Simon Wöckl flechtet schneller als das Licht.

Produktion: Cosmos Factory. Kamera: Klaus Achter, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Jörg Achatz


Die Sonne – höllisch und unberechenbar

Master 03Wann trifft uns der nächste, große Sonnensturm? Lässt sich das Verhalten der Sonne berechnen? Regisseur Manfred Christ nähert sich in einer Dokumentation für Terra Mater Factual Studios dem einzigen Stern, der uns nahe steht. Er berichtet vom größten Sonnensturm der Geschichte, der 1859 die Erde erschütterte, aus der Pionierzeit der Sonnenforschung und von den Hi-Tech-Unternehmungen unserer Tage. Die beinahe unglaublichen Aufnahmen der neuesten Weltraumsonden begleiten eine Reise zu Europas größtem Sonnenteleskop auf Teneriffa und in die Fertigungshalle einer Sonde, die der Sonne bald so nahe kommen wird, wie keine andere zuvor. Die Reise führt zur Weltzentrale der Sonnenflecken-Beobachter in Brüssel und zum Observatorium Kanzelhöhe in Kärnten, das den Beginn  der modernen Sonnenforschung repräsentiert. Dazu kommen der Astronom und Autor Stuart Clark, ein Experte für die Geschichte der Sonnenforschung und die britische Mathematikerin Valentina Zharkova, die voraussagt, dass die Sonne in den kommenden Jahrzehnten einschlafen wird – ob und wie sich das auf unser Klima auswirken könnte, wird heftig diskutiert. Die Erstausstrahlung des Films (gekürzte 47 Minuten-Fassung) fand am 28. November 2018 in der Sendeleiste “Terra Mater” auf Servus TV statt. Schnitt: Jörg Achatz, Kamera: Mike Fried, Kameratechnik: Hermann Winklhofer, Musik: Roman Kariolou, Animationen: VFX