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15 Jahre SozialMarie – Preis für soziale Innovation

ZESeI-wgEinsatz Demenz, Integration durch Lehre, ein Befreiungsmuseum, eine Küche zum Selberbauen – das sind nur einige wenige Beispiele für außergewöhnliche Sozialprojekte, die in den vergangenen 15 Jahren von SozialMarie durch eine Jury ausgewählt und ausgezeichnet wurden.
Katalin Hanappi, die Regisseurin des dazu entstehenden Kurzfilms, erzählt die Geschichte von SozialMarie über Menschenbegegnungen. Drei ausgewählte Projekte sollen spürbar gemacht werden. Neben der finanziellen Anerkennung bietet SozialMarie vor allem eine öffentliche Bühne für all jene, die mit neuen Denkansätzen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben – nicht nur in Österreich, sondern auch in Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Deutschland, Polen und Kroatien. Trägerin des Preises ist die in Wien beheimatete Unruhe Privatstiftung. Die Preisverleihung findet am 1. Mai im ORF Radiokulturhaus statt. Gedreht wird in Wien und in Bratislava. Kamera: Mike Fried, Ton: Hermann Winklhofer


Adieu, Toni Spira

Cosmos Factory, Sept. 1998 (Links: Dinah Czezik-Müller/Regieassistenz, rechts: Angela Kauf/Cutterin)

Elizabeth „Toni“ Spira ist tot. Wir haben von 1998 bis 2006 ihre Sendereihe „Alltagsgeschichte“ produziert, 1997 mit ihr die Serie „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ entwickelt und bis 2007 auch produziert. Das Konzept dafür wurde dem ORF im März 1997 unter dem Arbeitstitel „Alltagsgeschichte Heiratssachen“ vorgeschlagen. Im Juli desselben Jahres fand bereits die Premiere statt. Toni war eine scharfsinnige Frau mit einem detektivischen Interesse für bemerkenswerte soziale Umstände. Auch wenn viele anderes behaupten: Sie schützte die Protagonisten ihrer Filme vor sich selbst. Allzu bloßstellende, besonders peinliche oder arg freizügige Szenen wurden ausgesiebt und gingen nie auf Sendung. Mit skurrilen Äußerungen und skurrilen Persönlichkeiten hatte sie dennoch ihre reine Freude. Toni hatte ihre Eigenheiten, setzte ihren Kopf durch und sie wusste, was sie wert war. Ihre Interviewtechnik war Kunsthandwerk vom Feinsten. Es war uns eine Ehre!


Abenteuer Tanganjika-See

_CBC3554 Heinz BüscherEs mag wie ein Klischee klingen, aber einige Flecken Afrikas warten noch immer auf ihre Entdeckung.

Harald Pokieser hat einen dieser Flecken für ein neues Projekt der Cosmos Factory erkundet, den Süden des Tanganjika-Sees in Sambia.

Und er traf dort auf eine Legende, den Schweizer Buntbarsch-Forscher Heinz Büscher, der seit bald fünfzig Jahren wie ein Nomade die Ufer entlang fährt, um unter Wasser zu filmen und neue Arten zu entdecken. Der Ort der Begegnung, der Nsumbu-Nationalpark, kaum besucht, aber umso schöner, wird einer der Höhepunkte der Dokumentation „Das Meer im Herzen Afrikas“.
Mit dabei sind neben Cosmos Factory ZDF-ARTE, ORF Universum und EIKON Südwest.


Historische Collage: Nationalpark Donau-Auen

Rettet die AuDer Nationalpark Donau-Auen hat eine neue Direktorin. Am 15. Februar 2019 übergab der scheidende Direktor Carl Manzano, der den Nationalpark mehr als 22 Jahre lang geführt hat, sein Amt an Edith Klauser. Zum feierlichen Anlass wurde den Gästen unter anderem eine historische Filmcollage präsentiert – Augenblicke aus der aktuellen Berichterstattung des ORF, beginnend mit dem Kampf um die Wiener Lobau Anfang der 1970er-Jahre, über die Au-Besetzung 1984 bis hinein in unsere Tage. Der Film zeigt auf, wie viel in all den Jahren geschehen ist, wie groß auch die gesellschaftliche Bedeutung des Nationalparks ist und wie viele Meilensteine in Carl Manzanos Ära gesetzt wurden. Gestaltung des filmhistorischen Mosaiks: Manfred Christ,Schnitt: Jörg Achatz.


25 Jahre Nationalpark Neusiedlersee

Nationalpark1993 wurde der österreichische Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel gegründet. Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums hat Regisseur Manfred Christ seinen Weg von den ersten mutigen Ideen bis zum heutigen Tag in einem 16 Minuten langen Film nachgezeichnet – mit Hilfe von historischem Material aus den Tiefen des ORF-Archivs. Die Geschichte beginnt Ende der 1970er-Jahre, als sich die Rettung der „Langen Lacke“ im Seewinkel mit Hilfe des WWF zu einem medialen Großereignis entwickelt. Die seinerzeit wichtigsten Repräsentanten des Naturschutzes, der Wildbiologe Antal Festetics, der Ökologe Bernd Lötsch, der Maler Gottfried Kumpf und Nobelpreisträger Konrad Lorenz liefern dazu eine Reihe von markanten Statements. Aus einem veritablen Konflikt zwischen Naturschützern und Landwirten entsteht in der Folge ein Miteinander – das am Ende zum Nationalpark führt. Schnitt: Jörg Achatz


Brotbacken mit Kruste & Krume: der Video Channel

20180409_110611Ab 11. September 2018 online: Barbara van Melles Video-Channel für all jene Enthusiasten, die warmes, selbstgemachtes Brot und Gebäck schätzen – aufgenommen in Wiens erstem Brotbackatelier im 4. Bezirk. Van Melle ist begeisterte Brotbäckerin, Autorin und Leiterin von Slow Food Wien. Ihr kongenialer Partner ist Bäckermeister Simon Wöckl, der in seinen Wanderjahren in italienischen und isländischen Backstuben gearbeitet hat, Agrarwissenschaften studiert und ebenfalls auf altes Handwerk, regionale Rohstoffe und Qualität setzt.

Jeden Dienstag ein neues Video – auf Facebook und YouTube! Barbara und Simon zeigen die wichtigsten Handgriffe für Anfänger und Fortgeschrittene, einfache und auch ein wenig speziellere Rezepte – vom Handsemmerl bis zum Striezel. Ihr Ziel: Trost und Rat für unfall- und frustfreies, lustvolles Brotbacken in den eigenen vier Wänden. Nur für Leute mit guten Nerven zu empfehlen: die Kunst des Striezelflechtens. Simon Wöckl flechtet schneller als das Licht.

Produktion: Cosmos Factory. Kamera: Klaus Achter, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Jörg Achatz


Die Sonne – höllisch und unberechenbar

Master 03Wann trifft uns der nächste, große Sonnensturm? Lässt sich das Verhalten der Sonne berechnen? Regisseur Manfred Christ nähert sich in einer Dokumentation für Terra Mater Factual Studios dem einzigen Stern, der uns nahe steht. Er berichtet vom größten Sonnensturm der Geschichte, der 1859 die Erde erschütterte, aus der Pionierzeit der Sonnenforschung und von den Hi-Tech-Unternehmungen unserer Tage. Die beinahe unglaublichen Aufnahmen der neuesten Weltraumsonden begleiten eine Reise zu Europas größtem Sonnenteleskop auf Teneriffa und in die Fertigungshalle einer Sonde, die der Sonne bald so nahe kommen wird, wie keine andere zuvor. Die Reise führt zur Weltzentrale der Sonnenflecken-Beobachter in Brüssel und zum Observatorium Kanzelhöhe in Kärnten, das den Beginn  der modernen Sonnenforschung repräsentiert. Dazu kommen der Astronom und Autor Stuart Clark, ein Experte für die Geschichte der Sonnenforschung und die britische Mathematikerin Valentina Zharkova, die voraussagt, dass die Sonne in den kommenden Jahrzehnten einschlafen wird – ob und wie sich das auf unser Klima auswirken könnte, wird heftig diskutiert. Die Erstausstrahlung des Films (gekürzte 47 Minuten-Fassung) fand am 28. November 2018 in der Sendeleiste “Terra Mater” auf Servus TV statt. Schnitt: Jörg Achatz, Kamera: Mike Fried, Kameratechnik: Hermann Winklhofer, Musik: Roman Kariolou, Animationen: VFX


Wildes Uganda

_CBC5883In Uganda vereint sich der ganze Zauber des östlichen Afrikas. Es gibt Savannen, Papyrus-Sümpfe, Buschland und Regenwälder. Harald Pokieser ist es gelungen, für diese Dokumentation zwei außergewöhnliche, nie zuvor gefilmte Ereignisse festzuhalten: Die Berggorillas des Bwindi Nationalpark sind die einzigen Bergorillas, die bis zu fünfzehn Meter hoch in die Baumkronen klettern, um dort reife Früchte zu fressen. Das zweite Ereignis betrifft die legendären Höhlenelefanten des Mount Elgon. Mit Hilfe einer neu entwickelten Kamera ist es gelungen, die grauen Riesen tief drinnen in den Höhlen hochauflösend in 4K zu filmen. „Wildes Uganda“, Premiere auf SERVUS TV, 13. Juni 2018, 20.15 Uhr in „Terra Mater“.


ORF-Vorbild Alfred Payrleitner gestorben

Porträt Begräbnis 17 April 2018Alfred Payrleitner hörte gut zu, sah einen forschend und bestimmt an, schmunzelte eventuell, fragte „Kann ich Ihnen vertrauen?“ und auf ein selbstbewusstes Nicken hin ließ er einen mehr oder weniger gewähren – egal, ob es sich nun um eine Hauptabend-Dokumentation handelte oder um eine ganze Sendereihe, wie „Treffpunkt Natur“, mit der Zoodirektor Helmut Pechlaner österreichweit bekannt wurde, oder auch um Dienstreisen zu Naturfilmfestivals oder um die Idee, im ORF erstmals Tierfilmer-Workshops zu veranstalten.

Und selbstverständlich konnte sich „der Chef“ voll und ganz auf einen verlassen. Ein solcher Vertrauensvorschuss verpflichtete zu bedingungsloser Höchstleistung. Alfred Payrleitner war Leiter der Hauptabteilung „Wissenschaft und Bildung“ zu einer Zeit, als Harald Pokieser und ich uns im ORF die ersten Sporen verdienten und schließlich sogar durchstarteten – in einem noch kaum von Konkurrenz behelligten Österreichischen Rundfunk.

Payrleitner war umfassend gebildet und immer danach trachtend, die Welt besser zu verstehen. Er hatte exzellentes journalistisches Gespür, den berühmten „Riecher“ für die „gute Story“ und darüber hinaus die Fähigkeit zu klugen Analysen. Beim letzten, wirklich ausführlichen Wiedersehen, es mag vor zehn Jahren gewesen sein, anlässlich einer Einladung zum Dinner in seinem Haus, drückte er mir zum Abschied sein Buch „Österreicher und Tschechen. Alter Streit und neue Hoffnung“ in die Hand und schrieb eine Widmung hinein: „Zum Weitertragen der Fackel …“. Keine Sorge, das tun wir, Chef! Hochachtungsvoll, Manfred


Wildlife und Wald live: der neue Video Channel der Bundesforste

HaselmäuseDie Österreichischen Bundesforste gewähren seit Ende 2017 in einem YouTube-Channel Einblick in den Alltag ihrer Mitarbeiter, der inmitten unserer Wälder, Berge, Seen, Wiesen und in direkter Nähe zu Wildtieren stattfindet. Das Konzept und die Machart wurden in Zusammenarbeit mit Cosmos Factory entwickelt. Das Besondere daran: Die Förster, Berufsjäger, Biologen und Naturführer filmen selbst – mit ihren persönlichen Smartphones und Fotokameras. „Sie sehen, was die meisten Waldbesucher nicht sehen, und das wollen wir allen Naturinteressierten zugänglich machen“, meint Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager. Manfred Christ hat den Mitarbeitern in Workshops grundsätzliche Regeln des Filmemachens vermittelt und schneidert aus dem in der Folge entstandenen Material 40 bis 90 Sekunden lange Clips, die ebenso authentisch wirken, wie sie entstanden sind – in Forstrevieren in ganz Österreich: YOUTUBE