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Neues Projekt: Tieflandgorillas

Western Lowland GorillasIn der zweiten Hälfte des Jahres werden unsere Teams durch die wilden Sümpfe von Gabun waten.  Dort lebt eine Gruppe von Westlichen Tieflandgorillas, die seit einigen Jahren vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig erforscht wird. Das ist gut so, denn hätten die Wissenschaftler die scheuen Gorillas nicht langsam an Menschen gewöhnt, hätten wir mit unseren Kameras keine Chance. Bis zu den Knien im Wasser zu arbeiten wird schwierig genug.

Der Film ist eine Koproduktion von Terra Mater Factual Studios mit NDR Naturfilm und National Geographic International.


Dreharbeiten in Kolumbien – das Abenteuer hat begonnen

Utria NationalparkRegisseur Harald Pokieser und sein Team loteten 2019 zunächst die geographischen Extreme aus. Im August wurde am Pazifik im äußersten Nordwesten Kolumbiens gefilmt, im November standen die Kameras an der Südspitze des Landes, im Regenwald des Amazonas. Die Zwischenbilanz ist bunt und vielversprechend. Unterwasseraufnahmen von Buckelwalen sind ebenso dabei, wie Mangrovenkrabben, Faultiere, rosa Delfine und Zwergseidenäffchen. Die darauf folgenden Dreharbeiten fanden im Februar/März 2020 statt – zur Abwechslung in der Mitte Kolumbiens, in den Anden. Eine Koproduktion von Cosmos Factory mit ORF, ORF Enterprise, ARTE GEIE, Doclights GmbH/NDR und PBS Primetime, USA.


10 Jahre St. Martins Therme & Lodge – wahrlich eine Erfolgsgeschichte

2009 wurde in Frauenkirchen im Burgenland eine bis heute konkurrenzlose Wohlfühl-Oase eröffnet: die St. Martins Therme & Lodge – eine Insel inmitten ehemaliger Schotterseen. Das Konzept: Die Anmutung einer afrikanischen Lodge, vor weitem Horizont und mit phantastischen Sonnenuntergängen. Nach zehn Jahren ist klar, St. Martins ist eine Erfolgsgeschichte: Mehr als drei Millionen Thermen- und Lodgegäste wurden empfangen, 290 Mitarbeiter sorgen für deren Wohl, 63 Lehrlinge wurden ausgebildet und in der Region in Summe 600 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Eine Collage von Ausschnitten aus den Archiven des ORF erzählt die noch kurze, aber illustre Geschichte des Hauses. Der acht Minuten lange Film wurde am 15. November 2019 einem exklusiven Publikum vorgeführt, dazu zählten der burgenländische Landeshauptmann und sein Amtsvorgänger, sowie leitende Manager der VAMED Vitality World-Gruppe, die neun der beliebtesten heimischen Thermen- und Gesundheitsresorts betreibt. Gestaltung des Films: Manfred Christ, Schnitt: Alex Schönauer, Farbkorrektur: Christian Vollenhofer, Tonmischung: Stefan K. Fiedler.


Kolumbien – im Urwald der Rebellen

KolumbienKolumbien ist als Naturparadies nahezu unbekannt. Guerillakriege lähmten das Land und die Kämpfer diverser Rebellengruppen waren Jahrzehntelang Herrscher der großen Nationalparks, dort lagen gut versteckt in der Wildnis ihre geheimen Basisstationen. Die Guerilleros verbreiteten Angst und Schrecken, aber sie verhinderten auch die Verbreitung von Siedlungen und letztlich das Abholzen der letzten unberührten Regenwälder.

Erst jetzt, nach Abschluss des historischen Friedensabkommens öffnet sich der Vorhang zu einem sagenhaften Naturschauspiel. Kolumbiens Natur hat alles und noch mehr zu bieten, schneebedeckte Berge und Gletscher, unberührte Regenwälder, geheimnisvolle Tafelberge, tosende Wasserfälle, Sümpfe, Savannen, einsame Küsten und eine Tierwelt von schwindelerregender Vielfalt. 2 Naturfilme à 50 Minuten,  eine Koproduktion von ORF, ORF Enterprise, ARTE GEIE, Doclights GmbH/NDR, PBS Primetime und Cosmos Factory GmbH, Regie: Harald Pokieser, Fertigstellung: August 2021


“Heimatleuchten”: Das Marchfeld

P1080616Wien, seine Donau und den Wienerwald kennt die ganze Welt. Die erstaunliche Landschaft, die gleich im Osten an das alte Wien anschließt, kennt niemand: das Marchfeld. Der 47 Minuten-Film für die SERVUS TV-Sendereihe „Heimatleuchten“ beleuchtet im für “Heimatleuchten” typischen Stil das Leben der Menschen in dieser von Licht, Himmel und Horizont geprägten Landschaft. Man begegnet der einzigen Marchfelder Volkstanzgruppe, einem Fertigrasenproduzenten, einer Trachtenschneiderin, Spargel- und Knoblauch-Biobauern, den gefiederten Patienten der Greifvogelstation in Haringsee, einem Gurkenflieger und den enthusiastischen Eisenbahnfans, die im Heizhaus Strasshof historische Züge restaurieren. Kamera: Mike Fried/Klaus Achter, Ton und Technik: Hermann Winklhofer. Fertigstellung Ende 2019, Erstausstrahlung am 17.4.2020, 20.15 Uhr SERVUS TV (Titel: “Heimatleuchten: das Marchfeld - Gurkenflieger und Spargelstecher”)


Silver Screens in Kalifornien

Unbenannt-1Im Mai 2019 haben es in Kalifornien zwei unserer Filme ins Finale des US International Film and Video Festivals geschafft und wurden mit „Silver Screen Awards“ ausgezeichnet: Manfred Christs “The Sun – Inferno in the Sky” und “The Moon – Our Gateway to the Universe”. Das renommierte Festival besteht seit 1967. Die beiden Dokumentationen entstanden im Auftrag von Terra Mater Factual Studios.


West-Pannonien: das unentdeckte Land

P1080287Die Naturschutzgebiete und Nationalparke West-Ungarns und des Burgenlandes – vereinigt im „Pannonian Nature Network“. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung entsteht ein Film, der die vielen, in Schutzgebieten bewahrten west-pannonischen Kostbarkeiten der Natur in ihrer Gesamtheit präsentiert: vom Nationalpark Neusiedlersee bis zum Nationalpark Örség, von der Mur an der ungarischen-kroatischen Grenze bis zu den Feuchtwiesen der Lafnitz. Es sind wunderbare, leider viel zu wenig bekannte Naturlandschaften - die meisten weniger als drei Autofahrstunden von Wien entfernt. Was sie darüber hinaus verbindet: Ruhe und Beschaulichkeit. Kamera: Mike Fried, Ton und Technik: Hermann Winklhofer. Regie: Manfred Christ. Fertigstellung: April 2020.


Gold, Silber und Bronze in New York City

Bei den New York Festivals Television & Film Awards entscheiden jedes Jahr mehr als 200 Jury-Mitglieder über Einreichungen aus fünfzig Ländern. 2019 sind drei unserer Dokumentationen ausgezeichnet worden:

The Moon – Our Gateway to the Universe“ von Manfred Christ hat in der Kategorie „Science & Technology“ eine Gold World Medal gewonnen.

In der Kategorie „Nature & Wildlife“ hat Harald Pokiesers „Wild Uganda“ eine Silver World Medal gewonnen und sein in Indien gedrehter Film „The Leopard Rocks“ eine Bronze World Medal. Alle drei Filme wurden im Auftrag von Terra Mater Factual Studios hergestellt.


15 Jahre SozialMarie – Preis für soziale Innovation

ZESeI-wgEin Buchklub in Bratislava, Integration durch Lehre, Apotheker, die sich in Gebärdensprache verständigen können – das sind nur einige wenige Beispiele für außergewöhnliche Sozialprojekte, die in den vergangenen 15 Jahren von SozialMarie durch eine Jury ausgewählt und ausgezeichnet wurden.
Katalin Hanappi, die Regisseurin des Kurzfilms, erzählt die Geschichte von SozialMarie über Menschenbegegnungen. Drei ausgewählte Projekte wurden spürbar gemacht werden. Neben der finanziellen Anerkennung bietet SozialMarie vor allem eine öffentliche Bühne für all jene, die mit neuen Denkansätzen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben – nicht nur in Österreich, sondern auch in Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Deutschland, Polen und Kroatien. Trägerin des Preises ist die in Wien beheimatete Unruhe Privatstiftung. Gedreht wurde in Wien und in Bratislava. Kamera: Mike Fried, Ton: Hermann Winklhofer, Schnitt: Jörg Achatz.


Adieu, Toni Spira

Cosmos Factory, Sept. 1998 (Links: Dinah Czezik-Müller/Regieassistenz, rechts: Angela Kauf/Cutterin)

Elizabeth „Toni“ Spira ist tot. Wir haben von 1998 bis 2006 ihre Sendereihe „Alltagsgeschichte“ produziert, 1997 mit ihr die Serie „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ entwickelt und bis 2007 auch produziert. Das Konzept dafür wurde dem ORF im März 1997 unter dem Arbeitstitel „Alltagsgeschichte Heiratssachen“ vorgeschlagen. Im Juli desselben Jahres fand bereits die Premiere statt. Toni war eine scharfsinnige Frau mit einem detektivischen Interesse für bemerkenswerte soziale Umstände. Auch wenn viele anderes behaupten: Sie schützte die Protagonisten ihrer Filme vor sich selbst. Allzu bloßstellende, besonders peinliche oder arg freizügige Szenen wurden ausgesiebt und gingen nie auf Sendung. Mit skurrilen Äußerungen und skurrilen Persönlichkeiten hatte sie dennoch ihre reine Freude. Toni hatte ihre Eigenheiten, setzte ihren Kopf durch und sie wusste, was sie wert war. Ihre Interviewtechnik war Kunsthandwerk vom Feinsten. Es war uns eine Ehre!